Therapeutische Stabilisierung von Schultergelenken

Therapeutische Stabilisierung von instabilen Schultergelenken nach Traumata des Kapsel-Bandapparates

Ein Artikel von Frau Andrea Zander.

Erschienen in der Fachzeitschrift "praxis ergotherapie", Ausgabe 1/2018 des verlag modernes lernen Borgman.

Mit freundlicher Genehmigung des verlag modernes lernen Borgmann:
Link: www.verlag-modernes-lernen.de/zeitschriften/praxis-ergotherapie

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Leseprobe:

Kaum eine Bewegung in unserem alltäglichen Leben kommt ohne den Einsatz des Schultergelenkes aus, und ein Trauma, zum Beispiel ein Rotatorenmanschettenriss, führt zu oft langwierigen Problemen bei den Patienten.

Das stellt Therapeuten wie Patienten vor eine große Herausforderung.

Wie die Stabilität der Schulter funktioniert und ein effektives und individuelles Behandlungskonzept aussehen kann, wird im Folgenden näher beschrieben.

1. Das Schultergelenk verstehen
Im Schultergelenk anguliert der konvexe Humeruskopf in der konkaven, glenoidalen Gelenkfläche der Skapula. Dabei besteht ein Größenverhältnis zwischen beiden Gelenkpartnern von 4:1 zugunsten des Humeruskopfes mit ca. 24 cm⊃2; gegenüber 6 – 7 cm⊃2; des Glenoids. Aufgrund dieses Größenunterschiedes besteht im Schultergelenk eine Luxationsgefahr aus rein knöcherner Sicht. Das Schultergelenk als Kugelgelenk erlaubt aufgrund dieser Größenverhältnisse ein großes Bewegungsausmaß in alle Richtungen.
Deshalb muss zu jedem Zeitpunkt die Zentrierung des Humeruskopfes im Gelenk gewährleistet sein, um dieser Luxationsgefahr wirksam zu begegnen. Wir unterscheiden hier die statischen von den dynamischen Stabilisatoren...

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