Demenzerkrankungen, Prävention

Möglichkeit und Grenzen der Prävention von Demenzerkrankungen aus bewegungstherapeutischer Sicht am Beispiel Tanz

Ein Artikel von Frau Marion Fischer, erschienen in der Fachzeitschrift "Praxis der Psychomotorik", Ausgabe 01/18 des verlag modernes lernen Borgmann.

Den kompletten Artikel finden Sie hier [190 KB] .

Mit freundlicher Genehmigung des verlag modernes lernen Borgmann.
Link: https://www.verlag-modernes-lernen.de/zeitschriften/praxis-der-psychomotorik

Leseprobe:

1. Einleitung

Aufgrund des demografischen Wandels kommt es zu einer stetig steigenden Lebenserwartung bei geringer Geburtenrate. Dies führt zur Überalterung der Gesellschaft, d. h. die Zahl der Hochaltrigen (über 80 Jahre)
und damit auch die Anzahl der demenziell Erkrankten nimmt zu. Die Häufigkeit von Demenzen bei Menschen, die 90 Jahre und älter sind, liegt bei 30 % (Robert-Koch-Institut 2015, S. 21, 435 – 437).

Demenzielle Syndrome gelten schon heute als Volkskrankheit. Sie stellen die Volkswirtschaft und die gesamte Gesellschaft vor Bewältigungsprobleme. Menschen, die immer älter werden, nehmen länger Rentenzahlungen in Anspruch.

Sie werden auch längere Zeit in Pflegeheimen verbringen (Abb. 1). Fachkräfte, die diese Betreuung leisten können, fehlen schon heute. Die Kosten für eine adäquate Pflege sind beträchtlich und die Einzahler in die Sozialsysteme werden immer weniger (Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung 2011, S. 14, 52 – 55). Wirksamkeitsnachweise für ursächliche pharmakologische Therapien sind in Studien ausgeblieben, sodass die pharmakologische Industrie das Budget für weiterführende Forschung im Bereich Behandlung von Demenzen drastisch kürzte.
Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage nach Möglichkeiten nichtpharmakologischer Präventionsstrategien (Müller et al. 2017, S. 89). Ist das Tanzen eine geeignete Maßnahme zur Prävention dementieller Erkrankungen und welche Möglichkeiten und Grenzen bestehen?

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