Myofasziale und muskuläre Synergien des Armes

Myofasziale und muskuläre Synergien des Armes

Ein Artikel von Michael Wagner

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Leseprobe:

Einleitung:
Die therapeutische Arbeit im Bindegewebe einzelner, isolierter Strukturen, wie Gelenkkapseln, Faszien, Sehnen und Ligamenten, ist heute weit verbreitet. Dabei richten sich die manualtherapeutischen und myofaszialen Techniken auf die Normalisierung einzelner, funktionsgestörter myofaszialer Einheiten.
Häufig wird hierbei der verbindende Aspekt der Myofaszien nicht ausreichend berücksichtigt, d.h. ihre spezifische Wirkung über mehrer Organe oder Gelenke hinweg. Dabei ist der Gedanke gelenkübergreifender, funktioneller Muskelketten nicht neu. Schon 1956 beschrieb der deutsche Anatom Kurt Titel übergreifende Muskelsysteme in Form funktioneller Muskelketten mit starker aktiver Ausprägung. Der Funktionszusammenhang wurde durch das synergistische Zusammenwirken der einzelnen Untereinheiten an der Verwirklichung komplexer Bewegungsabläufe dargestellt.
Die Konsequenzen bei der Therapie defizitärer Bewegungsabläufe waren zunächst die Regeneration der Einzelbestandteile und die folgende Integration in den komplexen Bewegungsablauf eines übergeordneten Synergismus. Viele aktive therapeutische Techniken basieren auf diesen funktionellen Grundlagen.

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