Instabilitäten des Handgelenks (9 für 10)

Ein Artikel von Frau Cornelia Paries, erschienen in der Fachzeitschrift "physiopraxis", Ausgabe 04/2015 des Thieme Verlages.

Den kompletten Artikel finden Sie hier [1.005 KB] .

Mit freundlicher Genehmigung des Thieme Verlags.
Link: https://www.thieme.de/physiotherapie

Leseprobe:

Wer stürzt, fängt sich meist reflexartig mit den Händen ab. Dadurch können Frakturen oder Verletzungen des Kapsel-Band-Apparats im Handgelenk entstehen. Haben Patienten Beschwerden, obwohl keine knöcherne Verletzung vorliegt, kann eine Instabilität zwischen den zehn Knochen die Ursache sein. Eine Reihe von neun Tests hilft, diese zu identifizieren.

Mit insgesamt zehn Knochen ist unser Handgelenk sehr komplex und in seiner Konstruktion im Körper einzigartig. Aufgrund seiner Lage ist es jedoch sehr anfällig für Verletzungen. Egal ob bei einem Sturz vom Fahrrad oder beim Ausrutschen auf glatter Straße, die Hand ist meist der Körperteil, der beim Abfangen reflexartig zuerst auf dem Boden aufkommt. Dadurch können Frakturen, Distorsionen oder Bandverletzungen entstehen. Zu einer Handgelenksinstabilität kann es sowohl durch knöcherne Verletzungen als auch durch Läsionen des Kapsel-Band-Apparates kommen.
Ligamentäre Verletzungen sind im Röntgenbild nicht immer sichtbar und werden deshalb leichter übersehen. Liegt eine Bandinstabilität vor, können die Gelenkpartner unter Belastung ihre physiologische Lage zueinander nicht mehr halten – die Biomechanik verändert sich [1]. Demzufolge beansprucht der Patient die Gelenkflächen unphysiologisch, und es können aus lange Sicht komplexe Arthrosen entstehen. Daher ist es wichtig, die Bandstrukturen bei der Befunderhebung zu testen.

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