Impingement-Syndrom Wenn es in der Schulter klemmt

Ein Artikel von Frau Andrea Zander, erschienen in der Fachzeitschrift "ergopraxis" Ausgabe 7-8/19 des Thieme Verlages.

Den kompletten Artikel finden Sie hier [4.283 KB] .

Mit freundlicher Genehmigung des Thieme Verlags.
Link: www.thieme.de/ergopraxis

Leseprobe:

Das Schultergelenk ist eines der beweglichsten Gelenke und für Verletzungen sehr anfällig. Im Gegensatz zur kleinen Gelenkpfanne ist der Humeruskopf sehr groß. Dass er sich zentral in der Pfanne hält, gewährleistet die Rotatorenmanschette.
Zu ihr gehören der M. supraspinatus, der M. infraspinatus, der M. teres minor und der M. subscapularis. Erst das Zusammenspiel dieser Muskeln ermöglicht eine physiologische Bewegung des Armes.
Verändert sich etwa die Stellung des Humeruskopfes im Gelenk, kommt es bei bestimmten Bewegungen zu Einklemmungen zwischen dem funktionellen Schulterdach (Fornix humeri) und dem Humeruskopf. Dies geschieht vor allem bei der Abduktion und bei der Flexion im Schultergelenk.

Anatomische Grundlagen
Das Fornix humeri besteht aus dem Akromion, dem Processus coracoideus und dem Lig. coracoacromiale, welches die beiden verbindet. Den Bereich zwischen Humeruskopf und Fornix humeri nennt man den subakromialen Gleitraum. Er ist ein unechtes Nebengelenk des Schultergürtels und
an allen Bewegungen der Schulter beteiligt. Eine Störung in diesem Gleitlager hat weitreichende Folgen für die Funktionalität des Schultergürtels und die Haltung der Person. Im subakromialen Gleitraum befinden sich die Bursa subacromialis, die Sehne des M. supraspinatus sowie die intraartikulär gelegene lange Bizepssehne. Bei einem Impingement-Syndrom werden diese Strukturen beim Anheben des Armes eingeklemmt, was die typischen Beschwerden hervorruft.

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