Imaginäre Training in der Handtherapie (ZIM)

Das Imaginäre Training und das „ZIM Trainings-System KVT“ in der Handtherapie

Zentro-Intermuskuläres Trainings-System für Koordinations- und Virtualtherapie


Ein Artikel von Rainer Zumhasch und Michael Wagner.

Erschienen in der Fachzeitschrift "Ergotherapie – Zeitschrift für angewandte Wissenschaft", Ausgabe 10/11 2011 des Borgmann-Verlages.

Mit freundlicher Genehmigung des verlag modernes lernen Borgmann:
Link: www.verlag-modernes-lernen.de/zeitschriften

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Leseprobe:

Das komplexe Greiforgan Hand mit seinen 19 Freiheitsgraden und mit dem opponierbaren Daumen stellt in der Evolution die Basis für den hochentwickelten „Homo sapiens“ dar. Eine mannigfaltige Bewegungsvielfalt, bei gleichzeitiger Adaption von Kraft, Geschicklichkeit und Schnelligkeit, ist mit diesem einzigartigen „Wunderwerk“ möglich. Mittels hochspezifischer Tastorgane lässt sie den Menschen die Umwelt wahrnehmen und beurteilen. Daraus resultieren unzählige Bewegungsmöglichkeiten für Gebärden der zwischenmenschlichen Kommunikation als Bindeglied zur Sprache (Zumhasch/Wagner 2011).

Durch Schrift, Musik und bildende Kunst kann die Hand den menschlichen Geist zum Ausdruck bringen (Schmidt/ Lanz 2003). Mit diesen gleichermaßen grob- und feinmotorischen sowie sensiblen Fähigkeiten ist der Mensch in der
Lage, für seinen Körper zu sorgen, ihn zu ernähren, zu kommunizieren und seine Umwelt zu gestalten (Zumhasch/Wagner 2011). Mit all diesen Möglichkeiten trägt die Hand aber auch wesentlich zur Entfaltung sowie Weiterentwicklung des menschlichen Geistes und zur Modifizierung all seiner motorischen Fähigkeiten bei (Putz/Tuppek 1999).

Basis dieser einzigartigen komplexen Funktionalität stellt das hervorragende Zusammenspiel der zentralen Steuerung mit den anatomischen Strukturen, wie Knochen und Gelenke, Muskeln und Sehnen, Nerven und Blutgefäße, dar; es macht die menschliche Hand aber auch zu einem äußerst komplizierten sowie auch anfälligen Organ (Zumhasch/Wagner 2011).

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