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Neue Deister-Zeitung, Ausgabe 08.11.2006

Akademie für Handrehabilitation entdeckt Standort

Lehrgang in der Rohmelbad-Gaststätte (v.r.): Raine

Kurse in Bad Münder / Praxis geplant

Von Markus Richter

Bad Münder. Zum ersten Mal haben sich in Bad Münder 47 Teilnehmer der Akademie für Handrehabilitation auf die bundesweite Prüfung zum zertifizierten Handtherapeuten vorbereitet. Geschäftsführer, Teamleiter und Referent Rainer Zumhasch kündigte dabei an, einer langfristigen Zusammenarbeit der Bad Pyrmonter Facheinrichtung mit der Stadt Bad Münder positiv gegenüber zu stehen. Angedacht ist zudem die Einrichtung eigener Seminar- und Privatpraxisräume ab dem Jahr 2008.

Zwei Tage lang wurden jetzt vor allem Ergo- und Physiotherapeuten aus dem gesamten Bundesgebiet intensiv in der Rohmelbad-Gaststätte geschult. Mit ihrer Weiterbildung sollen sie später eine "ganzheitliche Handrehabilitation" durchführen können. "Dabei soll neben der Behandlung auch die Ursache der Erkrankung herausgefunden werden, damit eine gezielte Therapie nicht nur an der Hand sondern beispielsweise an der Wirbelsäule - dem möglichen Ort der Grunderkrankung - angewendet werden kann", erklärt Zumhasch. Mindestens 152 Unterrichtseinheiten sind dazu notwendig, in denen die Kursteilnehmer und praktische Grundlagen der Anatomie, Physiologie, Pathologie und Befunderhebung kennenlernen. Die Abschlussprüfung im Januar findet wieder in Bad Münder statt. Unter der Aufsicht des wissenschaftlichen Teamleiters Dr. Hossein Towfigh und mehrerer der 20 Ärzte und Therapeuten der Akademie verbringen die Tagungsteilnehmer erneut zwei Tage in der Kurstadt.

Das freut auch die Wirtschaftsförderer Rainer Haubold und Gebhard Reese, die vor zwei Jahren zum ersten Mal mit der Pyrmonter Akademie in Kontakt getreten sind. Bürgermeisterin Silvia Nieber hieß die Teilnehmer persönlich willkommen. "Für uns ist diese Zusammenarbeit ein Beleg dafür, als Bildungs- und Gesundheitsstandort attraktiv zu sein und uns auf diesem Sektor weiterzuentwickeln."

Schließlich profitiere jetzt und in Zukunft auch das Hotel- und Gaststättengewerbe und der Einzelhandel von der zusätzlichen Zahl an Gästen in der Stadt.

© Neue Deister-Zeitung, 08.11.2006

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